CBD Öl bei Regelschmerzen: Ohne Beschwerden durch die Tage?

Unter Menstruationsbeschwerden werden nicht ausschließlich krampfartige oder zie­hende Unterleibsschmerzen, sondern auch Stimmungs­schwankungen, Leistungs­abfall, Müdigkeit und allgemeines Unwohl­sein zu­sammen­gefasst. CBD könnte sich bei Pe­rioden­­problemen als hilf­reich erweisen. Die Substanz soll an das körper­eigene Endo­canna­binoid-System (ECS) andocken. Jeder Mensch und jedes Säuge­tier sowie Vögel, Fische und weitere Tiere verfügen über dieses komplexe System, das mit zwei ver­schiedenen Re­zep­toren (CB 1 und CB 2) aus­gestattet ist.

Noch bleibt zu klären, welche Rolle das ECS im Körper einnimmt. Forschungen legen den Schluss nahe, dass es viele Körper­funktionen be­einflusst und Bo­ten­­­stoffe aktivieren kann. Wissen­schaftler haben sich aber nicht nur damit beschäftigt, welche Rolle dem Endo­cannabinoid-System zukommt, sondern auch damit, welche Wir­kung CBD auf den Orga­nis­mus ausüben kann. Dabei wurde fest­gestellt, dass der Ex­trakt aus der Hanf­pflanze folgende Ei­gen­schaften besitzt

 

  • schmerzlindernd

  • beruhigend

  • angstlösend

  • entzündungshemmend

 

 

Erfahrungen mit Cannabidiol während der Periode

Im Netz kursieren einige Erfahrungsberichte, in denen Frauen verlauten lassen, dass CBD Öl sich bei ihnen positiv auf die Schmerzen und das Wohlbefinden ausgewirkt hat. Der pflanzliche Extrakt soll zudem einen positiven Nebeneffekt hervorgerufen haben: eine reinere Haut. Allerdings handelt es sich bei Erfahrungsberichten um subjektive Eindrücke. Allenfalls können sie Hinweise auf eine po­ten­tielle Wirkung geben. Ob und wie sich CBD Öl bei Menstruationsbeschwerden individuell auswirkt, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Nicht wenige Anwenderinnen berichten außerdem davon, dass ihnen CBD Produkte bei der Linderung von Begleiterscheinungen der Menopause geholfen hätten. Auch hier handelt es sich allerdings um rein subjektive Aussagen. Inwieweit CBD in den Wechseljahren tatsächlich helfen kann, muss noch in Studien erforscht werden.

 

Am häufigsten greifen Anwender zu CBD Öl, das gleich mehrere Vorteile vereint. Zum einen enthält es in guter Qualität keine un­er­wünschten Zusatz­stoffe. Zum anderen scheint die Wirkung länger anzu­halten als bei Vape-Konzen­traten, die ein­geatmet werden. Aber der wohl viel­ver­sprechende Vorteil ist, dass CBD Öl individuell dosiert werden kann.

Wer auf der Suche nach einer all­gemein­gültigen Dosie­rungs­empfehlung ist, wird ent­täuscht. Da es sich bei CBD um einen Natur­extrakt handelt, muss jeder für sich selbst heraus­finden, wie die optimale Dosierung aussieht.

Als Orientierungshilfe bei Menstruations­beschwerden dienen 2 × 4 Tropfen CBD Öl täglich. Wie auch bei anderen Be­schwerden empfiehlt es sich, mit einer geringen Dosierung zu starten. Damit gelingt es, sich mit der Ein­nahme vertraut zu machen und eventuelle Neben­wirkungen aus­zu­schließen. Wenn eine geringe Menge CBD Öl gut ver­tragen wird, kann nach einer Woche die Dosis erhöht werden, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

CBD Öl Einnahme: sublingual statt Tampons

Die sublinguale Einnahmeform ist mit Blick auf CBD sehr empfehlenswert.

1. Einige Tropfen CBD Öl unter die Zunge geben
2. 1-2 Minuten abwarten
3. Produktreste herunterschlucken
4. zusätzlich 20 Minuten auf Essen und Trinken verzichten

Im Internet wird häufig dazu geraten, einige Tropfen CBD Öl auf einen Tampon zu geben und diesen bei Mens­truations­beschwer­den einzuführen. Von dieser Anwendungs­form ist jedoch keine Wir­kung zu erwarten. Der Tampon und das Menstruations­blut er­möglichen keine optimale Aufnahme der Wirk­stoffe. Daher sollte besser auf die sublinguale Anwendungs­form gesetzt werden.

CBD Tropfen bei Regel­schmerzen: Welche Neben­wirkungen können auftreten?

Frauen sind es gewohnt, bei Regel­beschwerden zu Schmerz­medikamenten zu greifen. Aber auch frei­verkäuf­liche Präparate können Neben­wirkungen nach sich ziehen und den Orga­nismus belasten. CBD gilt als neben­wirkungs­arm. Trotzdem können auch bei einem Natur­extrakt Neben­wirkungen nicht ganz aus­ge­schlossen werden. So konnte beob­achtet werden, dass es unter der Ein­nahme von CBD zu Schläfrig­keit, Benommen­heit oder einem trockenen Mund­gefühl kommen kann. Zudem sollten Frauen, die einen niedrigen Blut­druck besitzen, ihre Werte regel­mäßig kontrollieren. CBD wird nämlich eine blut­druck­senkende Wirkung nachgesagt.

 

Quelle: 

https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-regelschmerzen#

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen